Fotografie ist für mich kein Handwerk der Gefälligkeit, sondern eine Form der aufmerksamen Dokumentation. Mein Ansatz ist tief verwurzelt im japanischen Shokunin-Geist – der lebenslangen Hingabe an eine Perfektion, die nie ganz erreicht werden kann, aber unermüdlich gesucht wird.
Ich greife nicht ein. Ich inszeniere nicht. Ich arbeite mit dem, was vorhanden ist: das vorhandene Licht, die echten Schatten, die ungeschönten Momente. Mein Fokus liegt auf der Wahrheit des Augenblicks, auch wenn diese dunkel oder melancholisch ist.
Eine Zusammenarbeit mit mir ist keine klassische Dienstleistung nach Katalog. Es ist ein Dialog. Ich begleite Prozesse, Menschen und Räume als stiller Beobachter, um die Essenz ihrer Existenz freizulegen. Die Kamera ist dabei lediglich das Werkzeug, um die unsichtbaren Linien zwischen Präzision, Hingabe und der daraus resultierenden Einsamkeit sichtbar zu machen.